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Historie

 

Frühgeschichte

Die meisten sichtbaren Spuren wie das vorromanische Oppidum bei Saint Julien in La Bastidonne hat uns die romanische und vorromanische Zeit hinterlassen. St Martin de la Brasque und La Motte d’Aigues sind Zonen, wo man “villae antiquae” findet. In Cabrières d’Aigues hat man ein sehr realistisches Basrelief aus der galloromanischen Zeit entdeckt.

Verschiedene Ortsnamen wie La Tour, Vitrolles, Beaumont, St. Martin, Mirabeau, La Motte gehen auf die Zeit zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert zurück. Andere wie La Bastide, La Bastidonne, Peypin, Cabrières erscheinen erst zwischen dem 13. und dem 14. Jahrhundert.

 

 

Moderne Geschichte

Schon ab dem 14. Jahrhundert wurden diese Dörfer von verschiedenen Plagen erfasst: Epidemien, Kriege, Räuberei, wirtschaftlicher und demographischer Rückgang. Nach dieser Periode der Entvölkerung kamen aus den Alpen wieder einzeln oder in Gruppen Bauern, die sich in diesen Dörfern ansiedelten. Im Prinzip waren sie alle katholisch, aber es gab Einzelne, die so genannten “Pauvres du Christ” die ihre Religion im strikten Sinne der Bibel leben wollten. Die Bewegung, im 11. Jahrhundert aus Lyon kommend, erweckte die Aufmerksamkeit der Inquisition. Man nennt sie die “VALDENSER” nach einem gewissen Pierre VALDO, einem reichen Kaufmann, der seinen Reichtum aufgab um den Spuren Christi zu folgen.

 

Ab Ende des 15. Jahrhunderts gab es die von den Schlossherren in La Tour unterzeichneten “Actes d’Habitation”, die die Einwanderung dieser Leute aus den Alpen in unsere Täler bezeugen. So gibt es z.B. in Cabrières d’Aigues ein Dokument, welches die Ankunft von 75 valdenser Familien aus “Freissinières” einem Dorf in den Alpen am 10. März 1495 beschreibt.

 

Schon in der Dauphiné und im Piemont wegen ihrer Religion verfolgt, dauerte es nicht lange bis die Inquisition und das Parlament in Aix auf die Valdenser aufmerksam wurden und sie der Ketzerei beschuldigten.

Den Höhepunkt erreicht diese Verfolgung im April 1545 während einer blutigen Woche, bekannt als die Hinrichtung von Cabrières und Merindol.

Woher kommt das Wort "Aigues"

Diese Bezeichnung kommt von "pagus aquensis", das Land um Aix.

 

 

Aigues ist die phonetische Aussprache des lateinischen Adjektivs "aquensis" und bedeutet Zugehörigkeit zur Kirche von Aix.

Die Bindung dieser Gegend an Aix scheint bis auf das Altertum zurück zu gehen.

 

 

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